Stadtwerke Brunsbüttel auf richtigem Kurs unterwegs

14.12.2021

CDU Landtagsabgeordneter Volker Nielsen bestärkt neue Projekte bei Wärme und Solarstrom

„Ich bin überzeugt, dass kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Brunsbüttel einen wichtigen Anteil zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen, heute und in Zukunft. Ob im Wärmebereich oder bei der Solarstromerzeugung sind die kommunalen Betriebe ideale Akteure“, so Volker Nielsen bei seinem Besuch der Werke in Brunsbüttel.

Vom CDU Ortsverband begleiteten ihn Jens Glashoff und Axel Wendt, die als örtliche Vertreter die Aktivitäten der Stadtwerke unterstützen. Jens Glashoff verwies auf die jüngst erfolgte Gründung der Westholstein Wärme GmbH hin, an der die Stadtwerke maßgeblich beteiligt sind. Die drei im Stadtgebiet vorhandenen Wärmenetze sollen so aus einer Hand geführt werden. Neue Projekte werden angegangen, um auch eine weitere Einbindung der Industriebetriebe zu ermöglichen so Axel Wendt.

Durch den Rückkauf der Strom- und Gasnetze sowie Investitionen in eigene Windkraftanalagen gelang den Stadtwerken ein Start in aktive Geschäftsfelder erläuterte Geschäftsführer Andreas Wulff. Der örtliche Strom- und Gashandel aus der Position des Grundversorgers hat sich für die Bürger Brunsbüttels bewährt, da durch die enormen Einkaufspreise erste Online -Versorger vom Markt verschwunden sind. Die Stadt- und Gemeindewerke in Heide, Brunsbüttel und St. Michel sowie die Firma Schillhorn aus Meldorf sind weiter mit Bürgerbüros im Rahmen der Daseinsvorsorge im Handelsgeschäft unterwegs. Eine Antwort um den steigenden Energiekosten zu begegnen ist nach Ansicht von Andreas Wulff die Produktion vor Ort mit einer gekoppelten Direktvermarkung. Zum Beispiel können Freiflächen PV Anlagen auf den vorhandenen Industrieflächen sowie in deren Nahbereich einen Anteil bringen. Die Stadtwerke stehen solchen Ideen positiv gegenüber.

Andreas Wulff begrüßt das von der Jamaika Regierung unter Führung von Ministerpräsident Daniel Günther erarbeitete und von der Landtagsmehrheit aus CDU, Grüne und FDP beschlossene Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein. Es tritt zum 1. Januar 2022 in Kraft und soll den Weg zur Klimaneutralität des Landes bis 2045 ebnen. Mit der Förderung von kommunalen Wärmeplänen soll die Wärmewende erreicht werden. So kann bei rund 50 Prozent der Haushalte in Schleswig-Holstein die Umstellung auf Erneuerbare Energien besser geplant werden.

“Die Stadtwerke Brunsbüttel sind mit ihren Aufgaben und den neuen Projekten goldrichtig unterwegs. Wärmenetze und Stromdirektvermarktung aus Solar und Wind haben Zukunft. EU und Bund sind aufgerufen, hierzu gute rechtliche Rahmenbedingungen zusetzen. Ich sage Brunsbüttel meine Unterstützung zu“, so CDU Politiker Volker Nielsen, zugleich Bürgermeister St. Michels, abschließend.