Dithmarschen Arbeitsmarkt mit positiver Entwicklung

18.01.2023

Bundes- und Landespolitiker in Heide zum Neujahrsgespräch

Von 2021 auf 2022 sank die Arbeitslosenquote im Bezirk Dithmarschen und Steinburg von 5,9 auf 5,4 % und damit die Zahl der Arbeitslosen von rund 8.400 auf 7.900 Personen, so der Leiter der Arbeitsagentur Heide, Ronald Geist. Die Agentur hatte Bundes- und Landtagsabgeordnete zum traditionellen Arbeitsmarktgespräch nach Heide eingeladen. Von der CDU nahmen die Bundestagsabgeordneten Astrid Damerow und Mark Helfrich teil. Die CDU Landtagsfraktion wurde durch Volker Nielsen vertreten. Robert Nobiling vom Jobcenter in Itzehoe konnte auf Erfolge bei der Unterbringung  von Ukrainern auf dem hiesigen Arbeitsmarkt verweisen. Deutschkurse werden nachgefragt und zu einem hohen Prozentsatz erfolgreich abgeschlossen.

Für Geschäftsführung Jobcenter Dithmarschen Nancy Koenen ist es ein weiterer Erfolg der regionalen Arbeitsvermittlung, dass es 500 Langzeit - Arbeitslose weniger gibt als 2021. Mark Helfrich machte deutlich, dass die seit Jahren steigende Anzahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigen in beiden Kreisen Beleg dafür ist, dass die Westküste eine hochattraktive Region mit guten Zukunftsaussichten ist. Die Fertigstellung der A 20  ist dabei wichtig, um Anschluss an das transeuropäische Straßenverkehrsnetz zu erhalten und das Nadelöhr Hamburg zu entlasten.

Volker Nielsen sieht Dithmarschen durch richtige Entscheidungen beim Ausbau der Windenergie mit deutlich größeren Anlagen ab dem Jahr 2005, der Westküstenstromtrasse und der Förderung der Tourismusbranche durch Bund und Land in den letzten Jahren auf Erfolgskurs. Die CDU geführte Landesregierung und Ministerpräsident Daniel Günther haben die Westküste fest im Blick. Gerade in Büsum hat das Land Schleswig-Holstein viele Projekte finanziell gefördert und die Landesstraßen im Kreisgebiet mit vielen großen Bauabschnitten saniert. Jetzt unterstützt die Landesregierung neue Gewerbegebiete in Lohe-Rickelshof und Norderwöhrden, um Rahmenbedingungen für die europaweit wichtige Batteriezellenfertigung und Wiederverwertung alter Speicheranlagen zu schaffen.

Vor Ort wird von den Gemeinden, dem Amt Heider Umland, der Entwicklungsagentur und der Kreisverwaltung richtig „Gas gegeben“, um die „Jahrhundertchance“ zu nutzen. Der Ersatz verdient Respekt und Anerkennung. „Ich bin sicher, dass Dithmarschens Arbeitsmarkt lebendig und aufnahmefähig bleibt. Die Energiewende, der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, die Neuansiedlungen in Steinburg und Dithmarschen sowie die künftige Energiedrehscheide Brunsbüttel werden für Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen neue Aufträge bringen. Auch gerade für technische Berufe wird es ein breites Angebot zusätzlich geben und jungen Menschen ein gute Perspektive in Dithmarschen bringen“, so CDU Kreisvorsitzender Volker Nielsen abschließend.