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30.11.2021

Büsumer CDU besetzt alle Vorstandsposten – Andra Hansen neu – Matthias Kruse wieder Vorsitzender

Büsum – Die letzte Jahreshauptversammlung des Büsumer CDU-Bezirksverbandes fiel coronabedingt im letzten Jahr aus. Nunmehr lud Matthias Kruse als Bezirksvorsitzender die Mitglieder ins Restaurant Zur alten Post in die Hafenstraße unter 2-G-Regeln ein. Zu dieser Versammlung kamen im mitgliederstärksten Bezirksverband in Dithmarschen krankheitsbedingt nicht alle bekennenden Anhänger.

Kruse freute sich, dass er neben den eigenen Mitgliedern auch den Landtagsabgeordneten Volker Nielsen begrüßen durfte. Nach dem stillen Gedenken an die inzwischen verstorbenen Mitglieder übernahm Nielsen die Position des Vorsitzenden vom Tagespräsidium, Walter Pistorius wurde Protokollführer und Beisitzer neben den beiden Stimmzählern Gudrun Möller und Maren Hinz.

Der Bericht von Ortsvorsitzenden Kruse streifte viele Aufgabe der Gemeindevertretung. Hinweisen musste er, dass die anstehende Oldie-Party am 27.12.2021 entfalle und der Neujahrsempfang der CDU am 23.1.2022 noch nicht abgesagt sei. Neue Mitglieder würden gesucht und eine Verjüngung Schritt für Schritt umgesetzt. Kruse übernahm auch den Bericht der erkrankten Fraktionsvorsitzenden Gabriele Landberg. Die Sitzung des Ausschusses für Ortsentwicklungsplanung und Umwelt im Raum Helmsand und die drei Besichtigungen des in Sanierung befindlichen Schwimmbades waren besondere Ereignisse. Das Schwimmbad MEERZEIT werde voraussichtlich in diesem Jahr finde schon ein Probelauf machen. Ab Januar 2022 werde der Brunnenplatz umgestaltet, Bürgersteige im 1. Bauabschnitt neu gestaltet und am Saisonende erfolgt die Fortsetzung zur verlängerten Fußgängerzone.

Leider fand der eigene Antrag auf Erhalt der Kleinteiligkeit der Fußgängerzone Hohenzollernstraße keine Mehrheit, so dass künftige Bauvorhaben sich an der Nachbarschaft orientieren können und eine Häuserschlucht befürchtet würde. Die gut 4900 Einwohner Büsums, 1400 Zweitwohnungsbesitzer, zwei Millionen Übernachtungen, 600.000 Tagesgäste, 4000 Arbeitnehmer in Vollzeit, 7000 in Teilzeit und 5000 tägliche Pendler zeigten auf, dass sich Büsum im Aufwind  befinde.
Bis zu 25 Tausend Personen sind täglich in Büsum sind Grund für ein neues Verkehrskonzept. Die Büsumer Polizei sei in der Saison unterbesetzt. Um die gesamte Infrastruktur nicht über zu beanspruchen, hat die CDU das Großprojekt Büsumer Weiden abgelehnt.

Die Wochenmarktverlegung zum Parkplatz Möwenweg fand ebenso keine Mehrheit. Der Brand in der Schule am Neuen Weg und der Neubau mit großen Auflagen schreite voran, die Baubrücke über den Museumshafen bleibe bis zum Bauende der beiden großen Bauvorhaben gegenüber vom Hotel Lighthouse bestehen. Die Einwohnerkarte werde nur alle drei Jahre erneuert. Die Nachfolge vom Tourismuschef Olaf Raffel sei in der Endphase, die Bewerbungslage ist positiv.

Zum Kassenbericht, Stellungnahme der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes gab es einstimmige Beschlüsse. Die Vorstandswahl ging ohne Gegenstimme über die Bühne, Matthias Kruse bleibt Vorsitzender, Gabriele Landberg und Dirk Johannsen Stellvertreter, Jan Holm Kassenführer, Andra Hansen Mitgliederbeauftragte und Walter Pistorius Schriftführer. Beisitzer wurden Frank Schimmer, Susanne Voß, Angelo Martens, Wiebke Hertel, Karsten Reisgies, Walter Pistorius und Dörte Wiedemann.

CDU Landtagsabgeordneter Nielsen berichtete von seiner umfangreichen Arbeit. Bei zu betreuenden 66 Gemeinden und vier Städten habe er im Wahlkreis einige Schwerpunktthemen zum Beispiel in Büsum, Wesselburen und Brunsbüttel. Nielsen betonte, dass Büsum mit der Entscheidung für die Familienlagune eine extrem positive Entwicklung ausgelöst habe. Hotelbauten, neue Ferienwohnungen, das „Watt`n Hus“ und nun auch das Schwimmbad MEERZEIT sind positiver Projekte. „Büsum ist in der Kieler Landespolitik endlich als Schwerpunktort für die schleswig-holsteinische Tourismuswirtschaft anerkannt. Gerade Ministerpräsident Daniel Günther setze sich für Fördermillionen persönlich ein und ist bekanntlich regelmäßiger Büsumurlauber,“ bringt es Nielsen, zugleich CDU Kreisvorsitzender, auf den Punkt. „Mit Investitionen in das Polizeigebäude und Fahrzeugausstattung, hohe Unterhaltungsaufwendungen für den größten landeseigene Hafen Büsum sowie Bemühungen für eine Aquakulturansiedlung kann ich auch durch meine politische Arbeit einen Beitrag für eine positive Zukunft des Nordseeheilbads leisten. Bei der Unterstützung für Küstenfischerei ist in der Landespolitik noch Luft nach oben. Ich setze mich dafür ein, dass im Nationalpark Wattenmeer Platz für die Fischerei bleibt und keine weiteren Einschränkungen kommen“, so Volker Nielsen abschließend.