Kreisjugendring durch höhere Kreiszuschüsse gestärkt

11.07.2019


Branka Trube: Ausbildung zu Jugendgruppenleiter wichtige Aufgabe des Verbandes

Heide: CDU Landes- und Kommunalpolitiker besuchten die Geschäftsstelle des Kreisjugendrings in Heides Waldschlösschenstraße und zeigten ihr Interesse an der Jugendverbandsarbeit im Kreis.

Kreisjugendringvorsitzender Lars Hansen und Geschäftsführerin Frauke Düßmann stellten das Aufgabenfeld des Kreisjugendrings dar. „Durch die höheren Zuschüsse des Kreises konnten wir die Stundenanteile der Geschäftsführung steigern und einen Bildungsreferenten einstellen“, begrüßt Frauke Düßmann die Unterstützung des Dithmarscher Kreistages. „Auch zusätzliche Projekte für die Interessenvertretung von Jugendlichen zum Beispiel in Vereinen und Verbänden und bei Freizeitreisen konnten angepackt werden“, betont Kreisvorsitzender Lars Hansen.

Die Vorsitzende des Kreis-Jugendhilfeausschusses, Branka Trube von der CDU Fraktion, betonte, dass der Kreis durch die verbesserte Haushaltslage auch höhere Zuschüsse gewähren kann. CDU Fraktionschef Jörg Hollmann ergänzte, dass neben einer guten finanziellen Ausstattung der pflichtigen Aufgabe Jugendarbeit auch darauf geachtet werden müsse, die ehrenamtlich Tätigen von aufwendigen bürokratischen Verfahren zu entlasten. Bildungsreferent Julian Schröder ging auf die Ausbildung junger Menschen zu Jugendgruppenleitern ein. 2018 konnten in drei Grundkursen 48 Teilnehmer ausgebildet werden.

„Die Fortbildung von Jugendgruppenleitern sichert für Vereine und Verbände eine aktive und kompetente Jugendnachwuchsarbeit. Gerade im ländlichen Raum müssen wir uns stetig um neue Mitglieder und ehrenamtlich aktive Menschen für Vereine kümmern“ so CDU Landtagsabgeordneter Volker Nielsen aus St. Michaelisdonn. „Schon 16-jährige Jugendliche auf die Ausbildungsangebote zu Gruppenleitern hinzuweisen ist eine wichtige Aufgabe des Kreisjugendrings“, so Pascal Glindemann von der Jungen Union Dithmarschen.

Lars Hansen wünscht sich vom Kreis eine grundsätzlich kostenfreie Nutzung von Räumlichkeiten. Zudem wäre es nach den Worten von Frauke Düßmann sinnvoll, wenn die Kommunen im Kreis alle einheitliche Zuschüsse für Kinder- und Jugendfreizeiten sowie Fortbildungen gewähren würden. Dasselbe gilt für den Ferien- sowie den Ehrenamtspass. Volker Nielsen sagte zu, diese Punkte in die nächste Bürgermeisterdienstversammlung zu bringen.